Hessischer Bildungsserver / Hauptschulen in Hessen

"SchuB-Klassen sind keine Lösung für alle Hauptschulen"

Schulpolitische Sprecherin der Landtags-FDP Dorothea Henzler besuchte Alsfelder Schule

Dieser Beitrag ist abgelaufen: 14. April 2007 00:00

ALSFELD (hek). Überrascht war Dorothea Henzler, schulpolitische Sprecherin der FDP im Landtag, schon darüber, dass die Mehrzahl der 14 Jugendlichen, die die SchuB-Klasse besuchen, sich für eine weiterführende Schule und gegen eine Ausbildung entschieden haben. Die Landtagsabgeordnete besuchte gestern die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) in Alsfeld und zwei Betriebe, in denen Schüler ihr Praktikum absolvieren, um sich "aus der Nähe ein Bild von den Möglichkeiten und Lösungen in schulpolitischen Fragen zu machen".

Die Schule-und-Beruf-Klassen (SchuB) sind für Hauptschüler gedacht, die an der regulären Hauptschule Probleme hätten, ihren Abschluss zu bestehen. In den wesentlich kleineren SchuB-Klassen absolvieren sie an zwei Tagen in der Woche in einem Betrieb ein Praktikum, zudem werden sie sozialpädagogisch betreut. An der Geschwister-Scholl-Schule werden derzeit 14 Schüler in der Klassenstufe neun und 13 in der Klassenstufe acht in einer SchuB-Klasse unterrichtet.

| 28. Mai 2009 15:46